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Mi 15.06.2016

Freiwilligensurveys

Eine nachhaltige Förderung freiwilligen Engagements braucht eine solide wissenschaftliche Datengrundlage. Mit dem Instrument Freiwilligensurvey nimmt das Bundesfamilienministerium im fünfjährigen Rhythmus eine Dauerbeobachtung zu Umfang und Ausprägungen des freiwilligen Engagements vor. Der Freiwilligensurvey ist ein öffentliches Informationssystem, das umfassende und detaillierte bundes- und landesweite Informationen zum Engagement der deutschen Wohnbevölkerung zur Verfügung stellt. Die Daten sind eine wichtige Grundlage für die politische Planung.

Die teilnehmenden Personen werden jeweils umfassend zu ihrer freiwilligen Tätigkeit und ihrer Bereitschaft zum Engagement befragt. Dargestellt wird die Engagementquote im Zeitvergleich, unter anderem in Bezug auf Kriterien wie die Zugehörigkeit zu einer Bevölkerungsgruppe, verschiedene Formen der Ausgestaltung des Engagements, individuelle Ressourcen sowie die verschiedenen organisationalen, regionalen und kulturellen Rahmenbedingungen des Engagements.

Über 43 Prozent engagieren sich freiwillig

Die ersten drei Wellen des Freiwilligensurveys wurden in den Jahren 1999, 2004 und 2009 erhoben. Nach der im Frühjahr 2016 veröffentlichten vierten Erhebungswelle des Freiwilligensurveys 2014 sind 43,6 Prozent der Wohnbevölkerung Deutschlands im Alter ab 14 Jahren freiwillig engagiert – dies entspricht 30,9 Millionen Menschen. Die Quote ist in den vergangenen 15 Jahren stetig angestiegen.

Einzelne Entwicklungen in den verschiedenen Bevölkerungsgruppen können im Gesamtbericht nachgelesen werden.