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Fr 26.02.2016

Eltern bei partnerschaftlicher Aufgabenteilung unterstützen

Mit einem Auftaktworkshop in Berlin sind zwölf Projekte der "Lokalen Bündnisse für Familie" am 26. Februar gestartet. Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin, begrüßte die Akteurinnen und Akteure. Diese werden ab sofort ein Jahr lang in der Entwicklungspartnerschaft "Vereinbarkeit für Eltern partnerschaftlich gestalten" ihre Konzepte realisieren.

"Ich freue mich über den Innovationsgeist und die große Energie, mit der die Lokalen Bündnisse jetzt an die Realisierung ihrer Ideen gehen. Es wird spannend, die Entwicklung vom zündenden Impuls bis zu den greifbaren Verbesserungen für Eltern vor Ort mit zu verfolgen", so Caren Marks.

Mit den Projekten werden Eltern bei der partnerschaftlichen Aufgabenteilung von Familie und Beruf unterstützt. Die Fachberatung der Servicestelle der Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" begleitet die Akteurinnen und Akteure dabei.

Fachkräftesicherung durch Familienfreundlichkeit

Im Zentrum des Auftaktworkshops zur Entwicklungspartnerschaft standen Fragen wie: "Was macht eine väterfreundliche Kommune aus" und "Wie gelingt Fachkräftesicherung durch Familienfreundlichkeit und welche Standortvorteile entstehen daraus?" Die Beteiligten diskutierten ihre Ideen und setzten anschließend gemeinsam mit der Fachberatung der Servicestelle ihre Jahresplanungen auf.

Die zwölf Projektideen waren nach einem Ideenwettbewerb im November 2015 von einer Jury aus Expertinnen und Experten aus Väterarbeit und Jugendhilfe, des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sowie der Bundesagentur für Arbeit unter dem Vorsitz von Petra Mackroth, Leiterin der Abteilung Familie im Bundesfamilienministerium, ausgewählt worden.

Eine Übersicht über die zwölf Projekte der Entwicklungspartnerschaft und alle weiteren Informationen sind unter www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de zu finden. 

Lokale Bündnisse für Familie

Die "Lokalen Bündnisse für Familie" wurden 2004 vom Bundesfamilienministerium ins Leben gerufen und werden aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums und des Europäischen Sozialfonds finanziert.

Gemeinsam mit rund 29.000 Partnerorganisationen aus allen Bereichen der Gesellschaft - darunter zum Beispiel auch mehr als 5000 Unternehmen - sind in den Bündnissen in den vergangenen zehn Jahren tausende Projekte entstanden, die Eltern dabei unterstützen, Zeitkonflikte im Alltag und Engpässe bei der Kinderbetreuung zu reduzieren.