Inhalt

Do 11.10.2012

Staatssekretär Lutz Stroppe eröffnet Tagung zu "Elternchance ist Kinderchance"

Auf dem Fachkongress zum Bundesprogramm "Elternchance ist Kinderchance" diskutieren am 11. und 12. Oktober Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler darüber, wie gute Bildung in der Familie gelingen kann. 

"Wir wollen, dass Bildung als Teil der Erziehung verstanden wird, sonst bleiben Talente, Neigungen, Interessen und Potenziale von Kindern häufig unentdeckt und Chancen ungenutzt", sagte der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Lutz Stroppe, anlässlich der Tagung, die unter dem Motto "Zusammen denken: Familie und Bildung" steht. "Die Familie ist quasi die Wiege für gute Bildung. Entscheidend ist, dass wir Bildung als eine gemeinsame Aufgabe begreifen und umsetzen. Weder die Kita oder die Schule, noch die Eltern können alleine bewirken, dass Bildung gelingt."

Bundesprogramm "Elternchance ist Kinderchance"

Das Bundesfamilienministerium hat bereits 2011 das Bundesprogramm "Elternchance ist Kinderchance" gestartet, um Familien zu unterstützen. Es zielt darauf ab, Eltern stärker bei der frühen Förderung ihrer Kinder unter die Arme zu greifen. Seitdem haben sich bereits 1.200 Fachkräfte aus der Familienbildung zu "Elternbegleitern" qualifiziert, 1.000 davon bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienbildung und Beratung e.V. und 200 bei einem Trägerkonsortiums aus sechs Familienbildungsträgern.

4.000 Elternbegleiter bis Ende 2014

Elternbegleiter stehen Familien im Alltag mit fachkundigem Rat zur Bildung und Entwicklung der Kinder beiseite. Das Interesse an der Weiterqualifizierung bei den Fachkräften ist ungebrochen hoch. Bis Ende 2014 wird die Zahl von Elternbegleitern auf mindestens 4.000 aufwachsen.

Zusätzlich erproben 100 Standorte als "Elternbegleitung Plus"-Einrichtungen, wie sich aktive Elternansprache und eine bessere Vernetzung der Bildungsakteure vor Ort etablieren lassen.