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Do 14.07.2011

Gewerkschaftliches Handlungsfeld

Der Deutsche Gewerkschaftsbund ist aktiver Unterstützer des Bundesfamilienministeriums bei der Förderung einer familienfreundlichen Arbeitswelt. Mit dem gemeinsamen Kooperationsprojekt "Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten!" werden Betriebs- und Personalräte für das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Rahmen gewerkschaftlicher Bildung sensibilisiert und gemeinsam mit den Bildungsträgern entsprechende Angebote für Betriebs- und Personalräte initiiert.

Mit folgenden Leitfäden unterstützt das Bundesfamilienministerium darüber hinaus Betriebs- und Personalräte bei der Umsetzung einer familienbewussten Personalpolitik:

Familienfreundlichkeit im Betrieb - Handlungshilfe für die betriebliche Interessenvertretung (2005):

Die Handlungshilfe der Hans-Böckler-Stiftung ist als praxisnahe Unterstützung für Betriebs- und Personalräte aufgebaut, die auf der Suche nach vereinbarkeitsfördernden Maßnahmen und alltagstauglichen Strategien der Umsetzung sind. Es werden die wichtigsten Handlungsfelder vorgestellt und an konkreten Fallbeispielen aus der betrieblichen Praxis veranschaulicht.

Familienfreundliche Regelungen in Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen (2005):

Der Leitfaden  des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln bietet Geschäftsführern, Personalleitern, Betriebsrärten und den Tarifparteien eine Praxishilfe bei der Entwicklung von Regelungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie können sich einen Überblick über vorhandene Regelungen verschaffen und Anregungen für das eigene Unternehmen und die eigene Branche erhalten.

Erwartungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an einen familienfreundlichen Betrieb (2004):

Die Studie des WSI der Böckler-Stiftung basiert auf einer Befragung von 2.000 abhängig  Beschäftigten mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen nach ihren Erwartungen an einen familienfreundlichen Betrieb und ihren eigenen Erfahrungen.  Viele Betriebe haben zwar familienfreundliche Arbeitsbedingungen, schöpfen aber die vielfältigen Möglichkeiten einer familienorientierten Personalpolitik bisher nicht aus. Den größten Handlungsbedarf sehen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei familienfreundlichen Arbeitszeiten.