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Mi 27.07.2011

Initiative Lokale Bündnisse für Familie: Ziele, Partner, Kuratorium

Die Initiative Lokale Bündnisse für Familie wurde Anfang 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen und zählt heute über 650 Bündnisse. Lokale Bündnisse organisieren sich selbst, formulieren ihre Zielsetzungen und setzen getroffene Vereinbarungen und Maßnahmen kooperativ um. Sie bearbeiten verschiedene, vom Bündnis selbst festgelegte Handlungsfelder und verfügen über unterschiedliche Partner, Organisationsstrukturen und Ressourcen.

Bei der Bestimmung ihrer Handlungsfelder orientiert sich die große Mehrzahl der Bündnisse an den Empfehlungen des 7. Familienberichts für eine nachhaltige Familienpolitik. Eine zentrale Aufgabe der Lokalen Bündnisse liegt in der Etablierung von Familienfreundlichkeit als Standortfaktor für Wachstum und Wohlstand. Dazu gehört vorrangig eine aktive Infrastrukturgestaltung, die erwerbstätigen Eltern den Zugang zu Beschäftigung ermöglicht, insbesondere in den Bereichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Kinderbetreuung.

Lokale Bündnisse sind freiwillige Zusammenschlüsse von Vertreterinnen und Vertretern aus möglichst vielen gesellschaftlichen Gruppen. Hier engagieren sich Kommunen, Unternehmen, Kirchen, Kammern, Gewerkschaften, Verbände, Stiftungen, Freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Mehrgenerationenhäuser und viele andere. Mehr als 13.000 Akteure, darunter 5.000 Unternehmen, engagieren sich bereits in Lokalen Bündnissen. Unterstützt wird die Initiative durch ein Kuratorium, Bündnisfreunde und -partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Ländern und Verbänden sowie von Prominenten aus vielen Bereichen der Gesellschaft.

Für das Kuratorium konnten Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft gewonnen werden:

  • Christine Clauß, Vorsitzende der Arbeits- und Sozialministerkonferenz 2011, Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz des Freistaates Sachsen

  • Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK)

  • Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH)

  • Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW)
  • Bettina Müller-Sidibé, 1. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Familienorganisationen e.V. (AGF)

  • Dr. Michael Endres, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung

  • Dr. h.c. Liz Mohn, Stellvertretende Vorsitzende der Gemeinnützigen Bertelsmann Stiftung

  • Petra Roth, Vizepräsidentin des Deutschen Städtetages (DST)

  • Hans Jörg Duppré, Präsident des Deutschen Landkreistages (DLT)

  • Roland Schäfer, Präsident Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)

  • Jost de Jager, Vorsitzender der Wirtschaftsministerkonferenz  der Länder 2011 (WMK), Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein

  • Ute Schäfer, Vorsitzende der Jugend- und Familienkonferenz (JFMK), Ministerin fürFamilie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Weitere bundesweite Partner sind der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB), die Wirtschaftsjunioren, die Gemeinnützige Hertie Stiftung und die Bertelsmann Stiftung.


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