Inhaltsbereich

Do 29.07.2010

Kristina Schröder besucht familienfreundlichen Betrieb in Bayern

Kristina Schröder im Kreise einiger Mitarbeiter des besuchten Betriebs. Bildquelle: EagleBurgmann Germany Kristina Schröder bei ihrem Besuch Vergrößerte Ansicht des Bildes öffnet in externem Fenster

Betriebe setzen immer mehr auf Familienfreundlichkeit, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Davon konnte sich Kristina Schröder am 29. Juli bei ihrem Besuch in einem bayerischen Unternehmen ein Bild machen. "Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen, ist heute längst keine Geste der Großzügigkeit mehr, sondern kluge Personalstrategie", erklärte die Bundesfamilienministerin.

So umfasst das firmeninterne Programm zur Familienfreundlichkeit des bayerischen Dichtungsherstellers EagleBurgmann ein vielseitiges Maßnahmenpaket: Flexible Arbeitszeit, Heimarbeitsplätze, Kinderbetreuungszuschuss, Vermittlung von Tagesmüttern und Kinderbetreuung während der Ferienzeiten und eine betriebsinterne Kinderkrippe führen dazu, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine höhere Flexibilität aufweisen und früher aus der Elternzeit an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Anlässlich ihres Besuches sagte Kristina Schröder: "Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz ist nicht nur wichtig für die Beschäftigten, sondern zahlt sich auch für den Betrieb aus."

Umfragen zeigen, dass für 90 Prozent der Beschäftigten zwischen 25 und 39 Jahren mit Kindern Familienfreundlichkeit bei der Arbeitgeberwahl ebenso wichtig ist wie das Gehalt. Fast ein Drittel hat für mehr Familienfreundlichkeit bereits die Stelle gewechselt. Die Familienministerin betonte deshalb: "Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von ihrem Unternehmen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt werden, arbeiten nicht nur motivierter, produktiver und fehlen seltener, sie schlagen auch andere Stellenangebote mit guten Gründen aus. Unternehmen, die langfristig erfolgreich sein wollen, kommen an einer familienbewussten Personalpolitik nicht mehr vorbei."