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Di 03.04.2012

Lokale Bündnisse für Familie

Logo: Initiative Lokale Bündnisse für Familie Logo Lokale Bündnisse für Familie Vergrößerte Ansicht des Bildes öffnet in externem Fenster

Ein nachhaltiger Wandel der Gesellschaft hin zu mehr Familienfreundlichkeit kann nur gelingen, wenn alle Verantwortung für den Prozess übernehmen. Darauf beruht das Erfolgsmodell der Lokalen Bündnisse für Familie. Mit dem Ansatz, Partnerinnen und Partner aus vielen gesellschaftlichen Gruppen zusammenzubringen, ist die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufene Initiative Vorreiter für die Vernetzung und Aktivierung unterschiedlicher Akteure.

Das Bundesfamilienministerium hat eine Servicestelle eingerichtet, die den Aufbau, die Weiterentwicklung und die Öffentlichkeitsarbeit der Lokalen Bündnisse bundesweit koordiniert und unterstützt. Die Servicestelle wird aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums und des Europäischen Sozialfonds finanziert.

Ein Netzwerk starker Partner

In einem Lokalen Bündnis für Familie engagieren sich unter anderem Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Kammern, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Trägern, Kirchen, Gewerkschaften sowie Familien und Einzelpersonen gemeinsam für mehr Familienfreundlichkeit vor Ort. So entstehen tragfähige Netzwerke, in denen ergebnisorientiert zusammengearbeitet wird. Insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf - auch für Eltern mit Schulkindern - und der weitere Ausbau der Kinderbetreuungsangebote stehen vielerorts im Mittelpunkt. Ziel für das Jahr 2012 ist es, Eltern eine bessere Zeiteinteilung zu ermöglichen und Zeitkonflikte, etwa zwischen Arbeitszeiten, Schul- und Betreuungszeiten, Öffnungszeiten von Behörden und dem öffentlichen Nahverkehr, abzubauen.

Neben denen, die sich in ihrem direkten Umfeld einsetzen, wird die Initiative bundesweit von zahlreichen Bündnisfreunden und -partnern getragen. Das sind führende Wirtschaftsunternehmen und Wirtschaftsverbände, wissenschaftliche Institutionen, Bundesländer, die freie Wohlfahrtspflege und die Gewerkschaften sowie Stiftungen.

Die Initiative Lokale Bündnisse für Familie ist Teil der von der Bundesregierung und den führenden Wirtschaftsverbänden und den Gewerkschaften ins Leben gerufenen "Allianz für Familie".

Familienfreundlichkeit vor Ort fördern

Über 660 Bündnisse sind in der Initiative bereits aktiv. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, engagieren sich in rund 5.200 Projekten. In den Kreisen, Städten und Gemeinden mit einem Lokalen Bündnis leben rund 56 Millionen Menschen.


© Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend