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Do 16.09.2010

Familienfreundlichkeit als Markenzeichen

Die allermeisten jungen Menschen wollen Beruf und Familie miteinander verbinden. Eine gute Ausbildung und ein gelungener Einstieg ins Berufsleben sind für sie wichtige Voraussetzungen, bevor sie eine Familie gründen. Auch die finanzielle Sicherung des Familieneinkommens baut heute auf die Existenz von zwei Einkommen. So arbeiten heutzutage bei rund der Hälfte der Paare mit Kindern beide Partner.

Unternehmen gewinnen mit "Erfolgsfaktor Familie"

Der Wirtschaft kommt eine Schlüsselrolle zu, wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Mit dem Unternehmensprogramm "Erfolgsfaktor Familie" setzt sich das Bundesfamilienministerium gemeinsam mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, Gewerkschaften und großen Stiftungen dafür ein, dass Arbeitgeber die Vorteile einer familienbewussten Personalpolitik erkennen und Familienfreundlichkeit zu einem echten Markenzeichen der deutschen Wirtschaft wird.

Aktuelle Schwerpunkte des Programms sind unter anderem der Wiedereinstieg in den Beruf nach der Elternzeit und die betrieblich unterstützte Kinderbetreuung. Neuer Schwerpunkt ab Herbst 2010: Die Initiative "Familienbewusste Arbeitszeiten". Im dazugehörigen Unternehmensnetzwerk, das gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag betrieben wird, sind bereits rund 3.000 Mitglieder aktiv.

Lokale Bündnisse für Familie - Ein Netzwerk starker Partner vor Ort

Ein wichtiger Teil der "Allianz für Familie" ist die Initiative "Lokale Bündnisse für Familie". Die Initiative regt Akteure auf lokaler Ebene an, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien in ihren Kommunen zu verbessern. Immer mehr Kommunen und die dort angesiedelten Unternehmen erkennen, dass Familienfreundlichkeit zum Standortfaktor werden kann.

Insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der weitere Ausbau der Kinderbetreuungsangebote stehen vielerorts im Mittelpunkt. Neben denen, die sich in ihrem direkten Umfeld einsetzen, wird die Initiative bundesweit von zahlreichen Bündnisfreunden und -partnern getragen. Dazu gehören führende Wirtschaftsunternehmen und Wirtschaftsverbände, wissenschaftliche Institutionen, Bundesländer, die freie Wohlfahrtspflege, Gewerkschaften sowie Stiftungen.


© Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend