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Mo 29.04.2013

Neue Teilstudien der Gesamtevaluation ehe- und familienbezogener Leistungen veröffentlicht

Mit der Veröffentlichung dreier Teilstudien wurden am 29. April weitere Erkenntnisse aus der Gesamtevaluation ehe- und familienbezogener Leistungen vorgestellt. Die Studien befassen sich mit den Themen Kindergeld, Wohlergehen von Kindern und Kinderwunsch. Die Teilstudien wurden vom Bundesfamilienministerium und vom Bundesfinanzministerium in Auftrag gegebenen.

Wohlergehen von Kindern

Die gute Entwicklung von Kindern ist ein zentrales Ziel der Familienpolitik, das auch in der Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen eine bedeutende Rolle spielt. Die am 29. April veröffentlichte Studie "Wohlergehen von Kindern" der Ruhr-Universität Bochum geht der Frage nach, welchen Einfluss wichtige ehe- und familienbezogene Leistungen auf das Wohlergehen von Kindern haben. Eine wichtige Erkenntnis: Das Bildungsniveau der Eltern hat einen stärkeren Einfluss auf das Wohlergehen von Kindern als die Höhe des Familieneinkommens.

Kinderwünsche und Familienpolitik

Unter der Leitung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung untersucht gegenwärtig ein interdisziplinäres Forscherteam aus Ökonomen und Sozialwissenschaftlern, wie die ehe- und familienbezogenen Leistungen und Maßnahmen auf das Geburtenverhalten in Deutschland wirken und welche sonstigen Bestimmungsgrößen einen Einfluss auf Fertilitätsentscheidungen haben. Die Teilstudie gibt Auskunft, welche Faktoren grundsätzlich einen Einfluss auf Geburten haben.

Kindergeld stabilisiert Familien

Das Kindergeld ist aus Sicht der Bevölkerung eine der wichtigsten ehe- und familienbezogenen Leistungen. Es gilt als unverzichtbarer Teil des Haushaltseinkommens und sorgt auch aufgrund der langen Bezugsdauer für die Wahrnehmung einer verlässlichen Unterstützung von Familien. Dies ist ein Ergebnis der Studie "Kindergeld", die als Teilstudie der Gesamtevaluation ehe- und familienbezogener Leistungen veröffentlicht wurde.