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Mo 15.06.2009

Bundeskonferenz in Berlin gibt Startschuss zur Initiative JUGEND STÄRKEN

Dr. Hermann Kues bei der Bundeskonferenz der Initiative JUGEND STÄRKEN Dr. Hermann Kues bei der Bundeskonferenz der Initiative JUGEND STÄRKEN Vergrößerte Ansicht des Bildes öffnet in externem Fenster

Mit einer Bundeskonferenz in Berlin startete am 15. Juni die Initiative JUGEND STÄRKEN des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Mit der Initiative werden die Programme des Bundesministeriums zur Integration von benachteiligten jungen Menschen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund gebündelt. 

Vor 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft stellte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues, die Eckpunkte und Ziel der Initiative  JUGEND STÄRKEN vor.

"Wir können es uns nicht leisten, auch nur einen einzigen jungen Menschen auf der Verliererstraße zu lassen", erklärte Dr. Hermann Kues bei der Eröffnung der Bundeskonferenz. "Die Initiative ‚JUGEND STÄRKEN’ setzt deswegen auf maßgeschneiderte Hilfen für die Jugendlichen, die bereits zu Beginn ihres Lebens am Rand unserer Gesellschaft stehen und es schwerer haben als Gleichaltrige. ‚JUGEND STÄRKEN’ ist eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft", so Kues weiter.

Teil der Initiative sind die Programme 

  • "Schulverweigerung - Die 2. Chance", 
  • "Kompetenzagenturen", 
  • "STÄRKEN vor Ort" (Lokales Kapital für soziale Zwecke) und 
  • Jugendmigrationsdienste,

die an bundesweit insgesamt mehr als 1.000 Standorten ein flächendeckendes Netzwerk an Angeboten und Strukturen bilden.

Programme werden ausgebaut und miteinander verzahnt

Die Programme sollen unter dem Dach der Initiative ausgebaut und enger miteinander verzahnt werden. Insgesamt 376 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt und Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) stehen dafür bis 2011 zur Verfügung. Zusammen mit der vorwiegend kommunalen Kofinanzierung der ESF-Programme verfügt JUGEND STÄRKEN damit über mehr als eine halbe Milliarde Euro.

Internetportal bietet Raum für Kooperationen

Mit der Initiative bietet das Bundesfamilienministerium gleichzeitig eine neue Internetplattform für alle, die sich für die Arbeit mit Jugendlichen interessieren. Die Plattform soll die Kooperation der verschiedenen Akteure untereinander erleichtern, Interessierte zum Austausch anregen und dazu beitragen, Adressaten schneller zu erreichen.