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Do 14.11.2013

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder übergibt Deutschen Alterspreis

Am 13. November hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder als Schirmherrin den Deutschen Alterspreis der Robert Bosch Stiftung übergeben. Der erste Preis ging an die Agentur "SEN!OR MODELS", die Models bis ins Alter von 90 Jahren vermittelt. "Der Deutsche Alterspreis macht Leistungen, Engagement und Verdienste älterer Menschen sichtbar und zeichnet damit ein facettenreiches Bild vom Alter, das der Vielfalt dieser Lebensphase in viel höherem Maße gerecht wird als das Altersbild in vielen Köpfen", sagte Kristina Schröder.

Die Robert Bosch Stiftung unterstützt mit dem jährlich vergebenen Deutschen Alterspreis gute Ideen im Alter und für das Alter. Ausgezeichnet mit dem zweiten Preis wurde die "Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe", in der neun ältere Männer  darunter ein Kfz-Meister, ein Feinmechaniker und ein Pilot  mit Kindern und Jugendlichen Oldtimer restaurieren, Fahrräder reparieren und andere handwerkliche Arbeiten verrichten. Den dritten Preis erhielt das "Europäische Filmfestival der Generationen – Silver Screen", das an verschiedenen Orten Filme über das Alter und das Älterwerden zeigt. Gespräche über das Gesehene gehören ebenfalls zum Programm. Die drei Preisträger wurden von einer Jury aus zehn nominierten Projekten ausgewählt.

Initiative "Neue Bilder im Alter"

Zu den Veränderungen im demografischen Wandel gehört, dass sich immer mehr ältere Menschen beteiligen, engagieren und sichtbar werden - auch dort, wo man es nicht unbedingt erwartet. Doch die in der Gesellschaft vorherrschenden Altersbilder entsprechen oft nicht den vielfältigen Lebensentwürfen und den Stärken der älteren Menschen von heute.

Um die Verbreitung eines neuen, differenzierten und realistischen Altersbildes zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium die Initiative "Neue Bilder vom Alter" gestartet. Im Mittelpunkt der Initiative steht die Wanderausstellung "Was heißt schon alt?", die mit ausgewählten Bildmotiven die vielfältigen und unterschiedlichen Vorstellungen vom Alter(n) zeigt. Darüber hinaus soll in lokalen Bürgerforen eine möglichst breite Diskussion zum Thema Altersbilder angestoßen werden.