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Fr 15.07.2011

Bundesfamilienministerium startet weitere Initiativen im Programm "Soziales Wohnen"

Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen - das sind die Schwerpunkte der beiden neuen Initiativen, die das Bundesfamilienministerium jetzt zur Verbesserung des selbständigen Wohnens im Alter gestartet hat.

Ziel ist es, Menschen den Verbleib im vertrauten Wohnumfeld zu ermöglichen und eine eigenständige Lebensführung im Alter zu unterstützen - auch bei Krankheit, beginnender Hilfe- und Pflegebedürftigkeit oder körperlicher Beeinträchtigung.

Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahren werden Projekte gesucht, die neue Formen der Nachbarschaftshilfe, der Unterstützung und Versorgung im Wohnumfeld entwickeln und konkrete Hilfen anbieten. Themen sind etwa die Verbesserung der Infrastruktur im ländlichen Raum, der Aufbau mobiler Beratungsangebote oder der Zusammenhalt verschiedener Kulturen im Wohnumfeld. Das Programm greift den Wunsch und die Bereitschaft gerade vieler älterer Menschen auf, für sich etwas zu tun - und sich auch für andere einzusetzen.

Über 300 Kommunen, Vereine und sonstige freie Initiativen haben sich am Interessenbekundungsverfahren beteiligt. Die ersten geförderten Projekte starten im Herbst 2011.

Programm "Soziales Wohnen im Alter"

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat 2010 sein neues Programm "Soziales Wohnen im Alter" auf den Weg gebracht. Im Wettbewerb "Technikunterstütztes Wohnen" haben Wohnungsunternehmen und Projektentwickler Vorschläge eingereicht, die den Alltag der Menschen durch einfach handhabbare Technik erleichtern. Und mit dem Programm "Qualifizierung des Handwerks" entstehen besondere Fortbildungsangebote für Handwerkerinnen und Handwerker im Bereich des altersgerechten und barrierefreien Bauens.