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Di 06.07.2010

Selbstständig wohnen solange wie möglich

Bundesministerin Kristina Schröder und einige Beteiligte des Modellprogramms "Neues Wohnen" stehen vor einer Stellwand. Bildquelle: BMFSFJ Bundesministerin Kristina Schröder und einige Beteiligte von "Neues Wohnen" Vergrößerte Ansicht des Bildes öffnet in externem Fenster

So lange wie möglich selbstständig wohnen - ein Wunsch, den viele ältere Menschen haben. Diesen Wunsch unterstützt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und würdigte heute auf der Abschlussveranstaltung des Modellprogramms "Neues Wohnen" die bisherigen Erfolge und dankte den Beteiligten. Kristina Schröder betonte, dass neben altersgerechten Umbaumaßnahmen auch gute Beratung, Hilfe und Unterstützung im Wohnumfeld nötig ist.

Im Mittelpunkt des Modellprogramms standen die Beratung und die Zusammenarbeit der sieben zentralen Projekte mit insgesamt rund 30 Kooperationspartnern. Im Programm wurden Konzepte mobiler Wohnberatung erprobt: Wohnberaterinnen und -berater suchten ältere Menschen auf Wunsch in deren Wohnung auf, um den Bedarf an notwendigem Umbau und Unterstützung einschätzen zu können.

Über die Beratungsangebote hinaus fanden auch Wohnungsgesellschaften, Handwerksorganisationen, Kommunen, soziale Einrichtungen und andere Partner zu neuen Formen der Zusammenarbeit. An allen Standorten des Programms entstanden Initiativen, die die Lebens- und Wohnqualität älterer Menschen verbessern. Im Laufe des Modellprogramms wurden Jugendliche als "Barrieredetektive" gewonnen, um Hindernisse im öffentlichen Raum möglichst frühzeitig aufzuspüren und die Sensibilität für das Thema "Barrierefreiheit" zu erhöhen.

Besonders erfreulich ist der weiterhin anhaltende Erfolg von "Neues Wohnen": Auch nach dem Auslaufen der Förderung werden die meisten Aktivitäten an den bisherigen Programmstandorten fortgesetzt.