Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4

Fr 26.03.2010

Mehrgenerationenhäuser: Neue Wege zum nachbarschaftlichen Miteinander

Logo des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser Logo Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser Vergrößerte Ansicht des Bildes öffnet in externem Fenster

Wie komme ich zum Arzt? Wer unterstützt mich im Haushalt? Wo finde ich einen Babysitter, und was mache ich in meiner Freizeit? Das sind Fragen, die in Zeiten des demografischen Wandels vor allem in ländlichen Gegenden an Bedeutung gewinnen. Mehrgenerationenhäuser haben eine Lösung gefunden, indem sie das alte Prinzip der Nachbarschaftshilfe mit neuem Leben füllen.

Die vom Bundesfamilienministerium geförderten Mehrgenerationenhäuser kompensieren gerade in ländlichen Gemeinden die teils nicht mehr vorhandenen Bildungs-, Sport-, Kultur- und Freizeitangebote. Das Bedürfnis der Menschen nach den Mehrgenerationenhäusern lässt sich unter anderem daran ablesen, dass auf die Angebote eines Mehrgenerationenhauses im ländlichen Raum oder in einer Kleinstadt an einem durchschnittlichen Tag fast 140 Mal zurückgegriffen wird.

Mit gutem Beispiel voran: Mehrgenerationenhaus "Dorflinde"

Das Mehrgenerationenhaus "Dorflinde" in der fränkischen 1.000-Einwohner-Gemeinde Langenfeld ist das wichtigste Zentrum des sozialen Lebens im Dorf. Im Offenen Treff kommen die Menschen zusammen und verbringen Zeit miteinander. Das Tagescafé bietet einen regelmäßigen Mittagstisch an, veranstaltet einmal pro Woche einen Frühstückstreff und lädt monatlich zum Weißwurstfrühschoppen.

Die "Dorflinde" ist aber auch Drehscheibe für eine Vielzahl von haushaltsnahen Dienstleistungen für alle Altersgruppen. Angeboten werden Krabbelgruppen, Hausaufgabenbetreuung und Jugendtreffs, aber auch Babysitterkurse, Seniorentreffs, Internetschulungen, eine Hausbibliothek und Nordic-Walking-Kurse. Die "Dorflinde" bietet auch einen Fahrdienst an, der jedem Dorfbewohner zur Verfügung steht. Die Chauffeure sind ehrenamtlich tätig.