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Do 24.02.2011

Debatte im Bundestag: Bundesfamilienministerin fordert faire Chancen für Frauen und Männer

Kristina Schröder hinter einem Mikrofon. Foto: BMFSFJ Kristina Schröder fordert faire Chancen Vergrößerte Ansicht des Bildes öffnet in externem Fenster

In der Plenardebatte des Deutschen Bundestages zum Internationalen Frauentag am 24. Februar hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder faire Chancen für Frauen und Männer gefordert. Sie unterstrich dabei die Notwendigkeit von konkreten Zielvorgaben für Unternehmen, um die Anzahl von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten zu erhöhen.

"Das ist der Grundgedanke meines Stufenplans für mehr Frauen in Führungspositionen. Dabei setze ich nicht auf Freiwilligkeit, sondern auf gesetzliche Regelungen", erläuterte Kristina Schröder. Außerdem würden die Unternehmen dazu verpflichtet, ihre eigenen Zielvorgaben transparent zu machen. Der Stufenplan sehe auch konkrete Sanktionen vor für den Fall, dass Unternehmen ihre Zielmarken nicht erreichen. 

Von der Frauenpolitik zur Gleichstellungspolitik

In ihrer Rede erinnerte Kristina Schröder an die Ziele, die in der Gleichstellungspolitik erreicht wurden - von der Anerkennung der Kindererziehungszeiten in der Rente bis zum Ausbau der Kinderbetreuung für die Unter-Dreijährigen. Jetzt gehe es darum, noch stärker als bisher auch Jungen und Männer in die Gleichstellungspolitik einzubeziehen. "Nur wenn Männer die Chance haben, anders zu leben als frühere Generationen von Männern, ist der Weg frei für Gleichberechtigung in den Partnerschaften und damit für die beruflichen Chancen für Frauen", sagte Kristina Schröder.

Die Familienministerin würdigte ebenfalls die Erfolge, die Generationen von Frauen für eine gleichberechtigte Gesellschaft errungen haben. Zu den Meilensteinen, die sich Frauen erkämpft haben, gehörten "vor allem grundlegende Rechte wie das Frauenwahlrecht", so Kristina Schröder.


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