Mo 25.06.2007
Fachkonferenz "Die Verteilung macht's - Gleichstellung und soziale Gerechtigkeit durch geschlechtersensible Haushalte"
Geld und Goethe haben etwas gemeinsam - sie gehören nach Frankfurt. Beides spielte auch eine Rolle bei der Fachkonferenz im Rahmen der deutschen EU-Präsidentschaft "Die Verteilung macht's - Gleichstellung und soziale Gerechtigkeit durch geschlechtersensible Haushalte" am 4. und 5. Juni in Frankfurt.
Drei Arbeitsgruppen, die in verschiedenen Frankfurter Museen (u.a. im Goethehaus) tagten, befassten sich ebenso wie die drei großen Podiumsdiskussionen mit Chancen und Grenzen geschlechtergerechten Managements öffentlicher Finanzen. Vertreterinnen und Vertreter aus den Gleichstellungsministerien, den Finanzministerien, von Nichtregierungsorganisationen und aus den Parlamenten diskutierten gemeinsam über Nutzen, Wirkungen und Ziele, nicht nur aus der Gleichstellungssicht, sondern auch mit Blick auf Verwaltungsmodernisierung, Anwendungsakzeptanz und Effizienzgewinn.
Die Erfahrungen aus verschiedenen Ländern machten deutlich: Eine bessere und umfassendere Wirkungsanalyse mit dem Ziel, mehr steuerungsrelevante Informationen zu erhalten, ist eine Chance gerade auch für die Gleichstellungspolitik. Gender Budgeting heißt dann: mehr im Ergebnis als in Ausgabekategorien zu denken.
