Do 15.01.2009
Frauen mit Migrationshintergrund - Integration als Schlüsselaufgabe
2007 lebten 7,5 Millionen Frauen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Die Studien des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend haben deutlich gemacht, dass Frauen mit Migrationshintergrund in Deutschland sehr unterschiedlich sind und sehr verschiedene Bedürfnisse, aber auch Stärken und Potenziale haben. Das berücksichtigen die Angebote und Projekte, die im Juli 2007 im Rahmen des "Nationalen Integrationsplans" beschlossenen wurden.
Integration braucht Anstöße
Das Bundesfamilienministerium hat Programme zur beruflichen Unterstützung und besseren gesellschaftlichen Teilhabe von Frauen mit Migrationshintergrund entwickelt. Weitere Initiativen zielen darauf ab, in Schulen, Arbeitsagenturen und Betrieben, Menschen zu gewinnen, die sich für die Anerkennung der besonderen Fähigkeiten und Erfahrungen von Migrantinnen einsetzen.
Integration heißt auch Gleichstellung
In Zukunft wird sich das Augenmerk aber nicht nur auf Migrantinnen richten. Das Bundesministerium möchte auch junge Männer mit Migrationshintergrund erreichen, die aufgrund tradierter Rollenbilder in Konflikte geraten. Den Migranten sollen Perspektiven einer gleichberechtigten Partnerschaft aufzeigt werden. So wird die Gleichstellung von Frauen und Männern im Integrationsprozess unterstützt.
