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Mi 18.11.2015

Gemeinsam Starkmachen für Kinderrechte

Manuela Schwesig startet mit prominenter Unterstützung bundesweite Kinderrechte-Kampagne

Bundeskinderministerin Manuela Schwesig tritt gemeinsam mit Karoline Herfurth, Hans-Werner Meyer, Dirk Nowitzki, Matthias Schweighöfer und Collien Ulmen-Fernandes ein für die Rechte der Kinder in Deutschland.

"Wir alle müssen uns stark machen für Kinderrechte, sie bilden die Grundlage für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen", sagt Manuela Schwesig anlässlich des Jahrestages der Verabschiedung der VN-Kinderrechtskonvention am 20. November. Am 18. November wird seit diesem Jahr auch der vom Europarat eingerichtete Aktionstag zum Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt ("Europäischer Tag für den Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch") begangen.

Gemeinsam mit prominenter Unterstützung und Kindern zweier Berliner Kinderrechteschulen stellt Manuela Schwesig heute (Mittwoch) die Motive der aktuellen Kampagne "Starkmachen für Kinderrechte" in Berlin vor, mit der das Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend (BMFSFJ) über Kinderrechte in Deutschland informiert: "Kinderrechte sind Menschenrechte und Menschenrechte sind Kinderrechte. Alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von Aussehen, Herkunft, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit, haben Rechte! Und sie haben die gleichen Rechte. Mir ist wichtig, dass jedes Kind, aber auch jeder Erwachsene diese grundlegenden Rechte unserer Kinder kennt", erklärt Manuela Schwesig.

Unterstützt wird die Bundeskinderministerin bei der Aufklärung zum Thema Kinderrechte von der Schauspielerin Karoline Herfurth, der Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes, dem Basketballprofi Dirk Nowitzki und den Schauspielern Hans-Werner Meyer und Matthias Schweighöfer.

"Ich finde es großartig, dass die prominenten Botschafterinnen und Botschafter jeweils für ein Kinderrecht die Patenschaft übernommen haben, das ihnen besonders wichtig ist", sagt Manuela Schwesig.

Vor 25 Jahren ist die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen in Kraft getreten; sie ist die von den meisten Staaten weltweit unterzeichnete Konvention überhaupt. Im "Übereinkommen über die Rechte des Kindes" sind die zentralen, weltweit geltenden Kinderrechte aufgeführt. Darunter die in der Kampagne besonders hervorgehobenen Rechte auf Schutz vor Gewalt, auf Bildung, auf Beteiligung, auf Gleichbehandlung sowie und das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung. Diese Rechte gelten universell, das heißt für alle Kinder. Gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen müssen diese Rechte und der Vorrang des Kindeswohls gestärkt und in den Mittelpunkt gerückt werden. Jeden Tag flüchten Menschen vor Krieg und Verfolgung nach Europa, rund ein Drittel von ihnen sind Kinder.

"Respekt für die Rechte aller Kinder, egal woher sie kommen, stärkt jedes einzelne Kind. Mit einer Haltung der Wertschätzung und Anerkennung gegenüber Kindern und ihren Rechten stärken wir das Miteinander in den Familien und damit auch das Miteinander in der Gesellschaft", betont Manuela Schwesig.

Als weiteren Baustein zur Stärkung der Kinderrechte in Deutschland und zur konsequenten Umsetzung der Kinderrechtskonvention hat Bundeskinderministerin Manuela Schwesig am gestrigen Dienstag (17.11.15) die unabhängige Monitoring-Stelle zur Kinderrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte eröffnet.

Weiterführende Informationen und die Plakatmotive zum Download finden Sie unter: www.bmfsfj.de/kinderrechte.

Eine kindgerechte Aufbereitung der Kinderrechte stellt das BMFSFJ mit dem Online-Angebot www.kinder-ministerium.de zur Verfügung.