Do 27.01.2011
Integration und Chancen für Jugendliche
Das Bildungs- und Qualifikationsniveau junger Menschen beeinflusst ihre Chancen auf einen Arbeitsplatz heute mehr als je zuvor. Ein Schulabschluss und eine berufliche Ausbildung sind daher die Grundvoraussetzungen für eine Lebensperspektive und wichtige Bausteine für die soziale Integration. Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Familien oder junge Menschen mit Migrationshintergrund sind keineswegs weniger begabt als der Durchschnitt der Gleichaltrigen. Für ihre soziale, schulische und berufliche Integration benötigen sie jedoch oftmals eine gezielte Förderung, die auf ihre individuelle Lebenssituation zugeschnitten ist.
Initiative JUGEND STÄRKEN
Mit der Initiative "JUGEND STÄRKEN" fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die soziale, schulische und berufliche Integration junger Menschen mit schlechteren Startchancen. Die Initiative setzt sich zusammen aus den Programmen des Europäischen Sozialfonds (ESF)
- JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region
- Schulverweigerung – Die 2. Chance
- Kompetenzagenturen
sowie den aus Bundesmitteln finanzierten
- Jugendmigrationsdiensten.
Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention
Kriminalitäts und Gewaltprävention ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer modernen Sozial- und Gemeinwesenpolitik. Dem Bund kommt dabei eine wichtige Bedeutung zu. Er ist gehalten, die Fachdiskussion auf ungelöste Probleme aufmerksam zu machen, selbst thematische Schwerpunkte zu setzen und fachlich Stellung zu nehmen sowie Modelle zu initiieren, die zur Entwicklung und Weiterentwicklung von erfolgreichen Handlungsstrategien beitragen.
