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Mi 04.03.2015

Sicher leben im Alter

Seniorinnen und Senioren leben in Deutschland sicher. Dennoch gibt es bestimmte Lebensbereiche und Situationen, in denen gerade ältere Menschen im Visier von Kriminellen sind. Diese haben es zumeist auf Geld und Wertgegenstände abgesehen. Ablenkung und Täuschung spielen dabei eine große Rolle. Oft ist das eigene Zuhause der Tatort.

Aktionsprogramm "Sicher leben im Alter" (SiliA)

Um das Leben von älteren Menschen sicherer zu machen, führte das Bundesfamilienministerium gemeinsam mit der die Deutschen Hochschule der Polizei in den vergangenen vier Jahren das Aktionsprogramm "Sicher leben im Alter" (SiliA) durch. Ziel des Aktionsprogramms war es, Seniorinnen und Senioren vor Straftaten wie Eigentums- und Vermögensdelikten oder gewalttätigen Übergriffen zu schützen.

Der nun  vorliegende Abschlussbericht zum Aktionsprogramm für den Zeitraum 2010 - 2012 stellt für die Schwerpunktbereiche von "Sicher leben im Alter" jeweils Konzepte und Handlungsansätze sowie getroffene Maßnahmen und deren Umsetzung vor. Darüber hinaus werden in dem Bericht die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung, aus dem Modul hervorgegangene Produkte sowie Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen präsentiert. Die Kurzfassung des Abschlussberichts kann unter Publikationen kostenfrei heruntergeladen werden.

Forschungsprojekt "Sicherheitspotenziale im höheren Lebensalter"

Mit dem Projekt "Sicherheitspotenziale im höheren Lebensalter" wurde die Kooperation mit der Deutschen Hochschule der Polizei fortgesetzt. Das Forschungsprojekt widmete sich in einem Modul der Frage, wie ältere Menschen selbst für die eigene Sicherheit sorgen können. Das andere Modul beschäftigte sich mit der besonderen Gefährdung älterer Menschen durch Vermögensdelikte und unseriöse Geschäftspraktiken. Im Februar 2014 wurde der Abschlussbericht zum Projekt veröffentlicht.